News vom 08.06.2009
Solarzellenwerk in Portugal ohne deutschen Anteilseigner
Die Infineon-Tochter Qimonda aus Sachsen hatte vor einem Jahr 51 % Anteile an dem Solarzellenwerk Itarion in Portugal erstanden und hoffte so auf einen unabhängigen Aufschwung in der Solarbranche. Leider musste Qimonda wegen dem Preisverfall bei Halbleitern in Insolvenz gehen und konnte sich so die Anteile an Itarion nicht mehr leisten. Diese übernahmen ein insgesamt 7-Firmen-Konsortium und sicherte so den Aufbau einer neuen Fertigungsstätte bei Porto. Über den Preis wird Stillschweigen bewahrt, jedoch schätzen ihn Experten auf einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag.



