News vom 20.02.2010
Luis Figo weist Korruptionsverdacht von sich
Wie die Süddeutsche diese Woche auf ihrer Webseite berichtet, weißt der frühere Fußball-Weltstar Luis Figo jede Verwicklung in einen politischen Korruptionsskandal in seinem Heimatland Portugal von sich. Der 37-jährige Figo steht im Verdacht, illegale Zahlungen in Höhe von 750.000 Euro angenommen zu haben. Er soll im Gegenzug die Regierung des im vorigen Jahr wiedergewählten Ministerpräsidenten Jose Socrates im Wahlkampf unterstützt haben. In Lissabon sagte Figo in Gesprächen mit der Presse „Ich bin ziemlich empört, aber die Zeit wird dafür sorgen, dass die Wahrheit ans Licht kommt“.
Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft in Lissabon mitgeteilt, dass der Vertrag zwischen Figo und dem Unternehmen „Tagus Park“ untersucht werden. Es wird vermutet, dass die Regierung das Unternehmen als „Fassade“ benutzt hat, so Medienberichten zufolge. Herausgekommen sei dies durch das Abhörung eines Telefongesprächs von Socrates mit Rui Pedro Soares, Vorstand von Portugal Telecom. Während Soares, der den Deal zwischen Figo und Socrates vermittelt haben soll, von seinem Posten zurückgetreten ist, bestreitet der Regierungschef vehement alle Vorwürfe.



