Beja im Portugal-Lexikon

Bei dem Distrikt Beja handelt es sich um einen unbekannteren Distrikt. 14 Kreise liegen in dem Distrikt, darunter auch Beja als Kreis, Serpa, Mertola und Alvito. Der Distrikt Faro ist mit 16 Kreisen schon etwas grösser und auch durch seine Städte etwas bekannter, durch die Sehenswürdigkeiten. Erste Kreisstadt ist Albufeira. Diese wird schon zu Region Algarve gezählt und hat 31500 Einwohner. Die Stadt wurde 1504 gegründet und hat namentlich die Bedeutung „Burg über dem Meer“. 1986 wurde an die Stadt das Stadtrecht erhoben. Eine Städtepartnerschaft mit Linz in Österreich wird seit 2008 geführt. Als Zentrum der Algarve / Portugal gilt die Stadt Faro. Mit einem internationalen Flughafen ist sie der Zielflughafen vieler internationaler Touristen. Die Stadt selbst gehört zu der Region Regiao Algarve und zählt zu dem gleichnamigen Distrikt Faro. Etwa 58000 Bewohner leben in Faro. Die Stadt ist geprägt vom römischen Ursprung. Zu dieser Zeit hieß die Stadt Ossonoba. Aufgrund der Besetzung von Arabern im Jahre 713 lassen sich heute noch viele Spuren finden. König Alfons der dritte eroberte die Stadt im Jahre 1249 zurück. Das Stadtrecht wurde Faro 1540 nach Christus verliehen. Faros Altstadt ist von einigen Sehenswürdigkeiten bestückt, dazu zählt beispielsweise die Goldene Kirche Nossa Senhora do Carmo oder die Kathedrale die im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Die Stadt Loule liegt etwa 15 km von der Stadt Faro entfernt und gehört mit seinen 21.000 Einwohnern zu der Regiao Algarve. Viele typisch portugiesische Handwerksberufe werden in der Stadt noch ausgeübt und die Werke dann an Touristen verkauft. Einige Bauwerke können besichtigt werden, darunter das kleine Kastell im Stadtzentrum oder die Kapelle Nossa Senhora da Piedade.

Stadt Beja

Die Stadt Beja befindet sich in der Region Alentejo und beherbergt das polytechnische Institut sowie einen Natoflugplatz der als Trainingsgelände, auch für deutsche Nato-Soldaten, gilt. Sehenswürdigkeiten sind in der mit 23.500 Einwohner besetzten Stadt nicht vorhanden.


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Text (c) 2017: C. H.

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