Peneda Geres-Nationalpark im Portugal-Lexikon

Die ersten Anzeichen für menschliches Leben in den Gebirgen im Peneda Geres-Nationalpark wurden auf ca. 4000 bis 3000 vor Christus datiert. Die Gebirgszüge sind auch nicht der bequemste Ort für die Menschen. Durch den Park verläuft die Römerstraße oder bei den Einheimischen genannte Roman Geira. Das heutige Braga wurde durch die Römerstraße verbunden mit Astorga im heutigen Spanien. Es sind dort einige Wanderwege, römische Brücken und Kilometersteine gut erhalten. Die Bewohner der Dörfer im Park begannen Anfang des 20. Jahrhundert zwei Dörfer zu bewohnen, das Winterdorf und das Sommerdorf. Ab etwa Ostern bis kurz vor Weihnachten lebten Sie im Sommerdorf und den Rest des Jahres im Winterdorf, meist an einem Flusstal gelegen. Aufgrund der Modernisierung (Bau- und Transporttechnologie) wurde dies mittlerweile aufgegeben. Die Dorfruine Vilarinho das Furnas ist heute eine Touristenattraktion des Parks. 1970 wurde das Dorf überflutet. Die Häuserspitzen sind in Jahren mit geringem Niederschlag zu sehen. Die Betreiber des Parks versuchen den Tourismus mit der Natur im Einklang zu halten. Größere Touristenmengen würde der Park nicht Stand halten. Sechs kleinere Campingplätze werden im Park betrieben. Markierte Wanderwege vereinfachen den Touristen, direkte Wege zu Sehenswürdigkeiten wie die Wasserfälle oder die bekanntesten Dörfer zu finden. Dörfer die Nahe von Hauptstraßen liegen sind am meisten besucht. Es sind dort Granitbauten zu besichtigen. Die zwei größten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten sind die Wasserfälle und die alte Grenzstation bei Portela do Homen. Durch die Minho-Universität in Braga wurden mehrere geologische und biologische Forschungsarbeiten in den Park durchgeführt.


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Parlamentarische Republik
Amtssprache: Portugiesisch
Hauptstadt: Lissabon
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Internet-TLD: .pt
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